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Gastbeitrag: Meine Striker XT Hosen nach zwei Jahren Nutzung

August 03, 2016
 
Gastbeitrag:  Meine Striker XT Hosen nach zwei Jahren Nutzung

Von Eliran Feildboy

Eins, zwei, drei im Sauseschritt eilt die Zeit, wir eilen mit! Aber sie hinterlässt doch ihre Schatten und Zeichen. Der virtuelle Raum ist voll mit Produktreviews, aber dieses hier hebt sich doch etwas davon ab. Ich werde Euch nämlich einen näheren Blick auf die Striker XT Kampfhose bieten, die ich im Laufe der letzten beiden Jahre in unterschiedlichen Klimazonen und Umgebungen und im Rahmen der Aktivitäten meiner taktischen Ausbildungs- und Beraterfirma „Projekt Gecko“ genutzt habe.

Dieser kurze aber detaillierte Artikel bietet Bilder meiner Striker XT Kampfhose und zeigt, wie gut sie sich gehalten hat. Nur eine kurze Bemerkung vorab: Ich nutze dieses Produkt (und viele weitere) unter äußerst anspruchsvollen Bedingungen und auch sehr häufig.

Jetzt ist es an der Zeit, ihnen etwas Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

Jede Schöpfung hat ihre eigene Lebensspanne. Jedes Produkt geht irgendwann kaputt oder das Material ermüdet zu einem gewissen Zeitpunkt. 

Die Frage ist nur: Wann?

UF PRO® ist bekannt für seine Qualität und sein einzigartiges Design. Aber es bleibt immer die Frage: Wie lang wird ihr Produkt bei permanenter Nutzung halten?

Nun, für eine lange Zeit.

In diesem Artikel möchte ich besonders auf drei Merkmale der Striker XT Kampfhose eingehen:

  • das Stretchmaterial
  • Metallteile (Reissverschlüsse, Knöpfe, Ringe)
  • die Stoffeigenschaften

Das Stretchmaterial

Stretchmaterial ist einerseits ein Markenzeichen militärischer Bekleidung, andererseits vielleicht auch eine der größten Schwachstellen. Das Stretchmaterial, welches ich während meiner Dienstzeit nutzte, riss entweder schnell ein oder scheuerte rasch durch. – nicht alles davon, aber doch mit Masse. Weiterhin möchte ich noch anmerken, dass gewöhnliche Stretchmaterialien die schreckliche Eigenschaft aufweisen, IR-Licht zu reflektieren.

Ich muss zugeben, dass ich noch nicht völlig überzeugt war, als ich erstmals die Striker XT-Bekleidung von UF PRO® im Vorfeld unserer Alpenexpedition 2014 erhielt. Ich war hin- und hergerissen zwischen Gewicht, Design und insbesondere dem Stretchmaterial, welches ich als Schwachstelle ansah. Ursächlich dafür war, wie es sich anfühlte und weil es wegen seines leichten Gewichts sehr dünn aussah.

Aber was soll ich sagen? Ich lag falsch!

Das Stretchmaterial – oder, um seinen eigentlichen Namen zu verwenden – das “Schoeller®- dynamic” ist nach wie vor in einem hervorragenden Zustand. Und trotz seines Alters hat es nichts von seiner Form und Leistungsfähigkeit verloren. Schaut es Euch selbst an!

Die Metallteile (Reissverschlüsse, Knöpfe, Ringe)

Es gibt zwei Worte, die auf das Wort „Versagen“ zugeschnitten sind: zerrissen oder gebrochen. Wie viele andere Hosen, weisen die Striker XT diverse Funktionen auf, die durch die Nutzung nichttextiler Materialen ermöglicht werden. Hierzu gehören Reissverschlüsse, Gummizüge, Knöpfe etc. Ihr wisst, was ich meine. Im Laufe der Jahre tendiert das Zeug durch Witterungseinflüsse und Dauergebrauch dazu, zu versagen. Jetzt fragt Ihr möglicherweise: Warum? Ganz einfach: Weil sie ständig geöffnet, gezogen, gedehnt oder auch mißbraucht werden.

Bislang haben sich alle diese Reissverschlüsse und Metallteile abgenutzt. Ihre Farbe wechselte ins silbrige und sie riechen wie S*#€!§§e. Aber ehrlicherweise: Sie funktionieren! Kein Reissverschluss ist blockiert, keine Knöpfe oder Ringe gingen verlustig. Alles befindet sich an seinem Platz, funktioniert und ist einsatzbereit.

Nun werdet Ihr Euch möglicherweise fragen, wo der Punkt ist. Warum liegt der Fokus auf so einem kleinen Reissverschluss? Nun, dieser Reissverschluss ist wie eine Tür zu Deinem Lagerhaus. Er hält alles sicher, was Du darin aufbewahrst. Ohne ihn könnten Deine Hosen über Superkräfte verfügen, aber was helfen die, wenn sich der Reissverschluss nicht zum Schliessen einer Tasche nutzen lässt?

Stoff I – der Zustand nach Dauergebrauch

Bisher befindet sich der Stoff in einem angemessenen Zustand. Der PenCott™ GreenZone-Tarndruck ist etwas ausgeblichen und hat ein wenig von seiner Tarnwirkung eingebüßt. Ich habe auch einige kleine Risse oder winzige Löcher festgestellt. Ich vermute, dass diese während meiner regulären Besuche in den Alpen aufgetreten sind.

Man sagt, dass man aus der Geschichte lernen kann, oder? Nun, lasst uns ehrlich bleiben.

Während meiner Dienstzeit in der Israel Defence Force (IDF) musste ich alle zwei Monate beantragen, meine Kampfhosen umtauschen zu dürfen. Die meisten stoffbezogenen Probleme, auf die ich seinerzeit stieß, waren Löcher im Beckenbereich, am Hintern oder unten an den Hosenbeinen über den Kampfschuhen.

Aufgrund dieser Tatsachen war es seither meine Wahrnehmung, dass es relativ üblich ist, Kampfbekleidung recht oft auszutauschen. Bis ich UF PRO® traf.

Stoff II – Leistungsfähigkeit

Der Stoff ist von hoher Qualität, keine Frage. Er durchlief (kein Witz!) mindestens 100 Waschgänge. Er ist immer noch hochwertig, wenn auch ein wenig steif. Alles in allem: Würdet Ihr mich fragen, ober er noch funktionell ist, wäre meine Antwort ein klares „Ja!“

Heisses Wetter – NyCo ist grundsätzlich eine Mischung aus Nylon und Baumwolle (im Verhältnis 50/50). Ich muss hinzufügen, dass die Hosen bei heissen Witterungsbedingungen etwas warm sind, wenn Du sie mit jenen Kampfhosen der Generation II vergleichst, die uns bei der IDF ausgegeben wurden. Der wesentliche Grund hierfür ist die Tatsache, dass diese meist aus reiner Baumwolle bestanden. Baumwolle absorbiert und hält Schweiss besser und ist – soweit ich weiss – atmungsaktiver, lässt also Hitze raus und Luft rein.

Eine wichtige Anmerkung: UF PRO® hat auf die Forderungen seiner Nutzer, die oft in heissen Witterungsbedingungen arbeiten, reagiert. Daher brachte UF PRO® auch seine HT-Kampfhosen heraus.

Knieschoner – wie Ihr wisst, sind die XT-Kniepolster mit Stoff überzogen. Hierdurch lässt Geräuschdisziplin wahren und Abrieb verhindern. Ich muss sagen: Ich bin angesichts der vielen Male, bei denen ich mich abkniete und wenn ich daran denke, in was für S*#€!§§-Löchern ich das tun musste , davon begeistert, dass sie noch in einem Stück sind. Das ist eine außerordentliche Leistung! 

Fazit

Alles in allem lässt sich feststellen, dass die Hosen für mich auch nach zwei Jahren Nutzung und Misshandlung immer noch funktionstüchtig sind. Das ist freilich nur meine Erfahrung mit den Striker XT-Kampfhosen. Hast Du eigene Erfahrungen mit den Hosen oder weitere Fragen an mich? Bitte teile sie unten mit!

Über den Autor:

Eliran Feildboy

Eli diente in einer Spezialeinheit der israelischen Streitkräfte. Nach seinem Militärdienst gründete er die Firma Project Gecko, die sich auf taktische Ausbildung und Beratung spezialisiert hat. Mehr Informationen über Project Gecko und Eli gibt es hier.

 
 
 
 
 
 
 

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